Heart&Soul
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Heart&Soul W

Trakehner Stute, gef. 2013, Fuchs, Prämienanwärterin, Stm. 169 cm, 22,0 cm Röhrbein


Familie T1402 Herbstgold

Touch my Heart
Herzruf
Königspark XX
Herzchen
 Temple Touch XX Touching Wood XX
Temple Music XX
Herztaenzerin W
Tambour
Hohenstein
Taenzerin V
Herzbluete II Radom
Herzroeschen

Heart&Soul W

Beschreibung:

Züchterisch eine Kostbarkeit: Eine der wenigen Töchter des überlegenen Dreiviertelblüters Touch my Heart, der ein Sohn des bereits abgetretenen Dressurheroen E.H. Herzruf ist. Heart and Soul W stellt sich zudem als typische Repräsentantin ihres hochkarätigen Mutterstammes dar, der ganz nach dem Muster der Zucht der Hessischen Hausstiftung Panker gezogen ist: Hochedel, klar im Rassetyp, gleichermaßen harmonisch und bedeutend im Körperbau, im Gang zeigt sie sich ausbalanciert, mit großem Antritt und in betonter Schulterfreiheit. Großmutter StPr/Prst. Herzblüte II zählte zu den bewegungsstärksten und formschönsten Stuten der Gesamtzucht und war Reservesiegerin der Deutschen Bundesstutenschau Verden 1990. Zudem ist sie ganz eng verwandt mit dem Sieger-und Elitehengst Herzzauber und dem Siegerhengst Herzensdieb.


Der Vater:

Touch my Heart zählte zu den erklärten Lieblingen vieler Beobachter im Fachpublikum der Trakehner Körung 2011. Selten zuvor sah man einen so hoch im Blut stehenden Hengst in solch eindrucksvoller Pose die Körbühne betreten. Seine bedeutungsvollen Körperpartien, sein vornehmer Habitus und die in souveräner Selbsthaltung und kraftvoller Mechanik vorgetragenen Bewegungen vermitteln ihm die Attribute eines der wertvollsten Vatertiere der jüngeren Generation.

Von Vaters und Mutters Seite her gilt er als sicher gezogen: Sein Vater Herzruf hat sich aufgrund seiner eigenen Sportlichkeit und der sportlichen Erfolge seiner Kinder in die Listen der großen Leistungsvererber eingetragen und bringt mit seiner Mutter, der unvergessenen Elitestute Herzchen, eine Vererberin mit, die bereits zu Lebzeiten den Nimbus einer züchterischen Legende besaß.

Die unter sportlichen Aspekten wertvoll gezogene Elitestute Temple Touch xx zeichnete sich durch hohe Eigenleistung auf der Rennbahn aus: in sechs Rennjahren über 40 Starts mit 6 Siegen und 7 Plätzen. Sie ist Mutter des M-Springpferdes Stern des Südens, der unter schwedischer Flagge in internationalen Vielseitigkeitsprüfungen hoch platzierten True Love und der ganz aktuell ebenfalls im Busch bis CIC** erfolgreichen Tempest Dance. Mit der Eintragung in alle vier Abteilungen des Leistungsstutbuchs der FN gilt sie als erste Vollblüterin und elfte Stute überhaupt als eine Rarität in der deutschen Zuchtlandschaft. In ihrer Rennkarriere auf der Flachrennbahn errang sie als höchstes GAG 70 kg. Sechs- und siebenjährig ging Temple Touch xx in Hindernisrennen an den Start und beendete diese Laufbahn mit einem GAG von 69 kg. Der Vater Touching Wood war der erste nordamerikanische Jährling, den Scheich Maktoum bin Rashid al Maktoum für US$ 200.000 kaufte.


Die Mutter:

Herztänzerin W's Pedigree steht für eine sehr gute Dressurabstammung. Der Vater Tambour ist von seinem Vater Hohenstein deutlich geprägt, aber hochbeiniger und weniger lang, was ein besseres Untertreten und mehr Schubkraft aus der Hinterhand verspricht. Hier kommt der Einfluss vom Muttervater Consul zum Tragen, dessen Nachkommen insgesamt - neben anderen Vorzügen - auch mit einer sehr guten Oberlinie ausgestattet sind. Weiter geht es mit Herzbube. Die "Herz-Pferde" gehen auf die Totilas-Tochter Herbstgold zurück. Mit der Stute Tip-Top (Mutter der herausragenden Vererberin Tilsit III) ist Tambour auf der fallenden Mutterseite auf Totilas ingezogen. Dieser vereinte mit Pythagoras und Pilger zwei der wichtigsten Vertreter der braunen Herde Trakehnens (beide im Krieg verschollen). Eines der Markenzeichen dieser Herde waren die sehr guten Grundgangarten mit gut hebelnder Mechanik im Trab. Gerade die mit "Herz" in ihrem Namen beginnenden Pferde haben insbesondere viel Typ und zeichnen sich durch hervorragende Rittigkeit aus.

Auch auf der Mutterseite findet sich Herbstgold v. Totilas. Also noch einmal das bemerkenswerte Gangvermögen des Pilger. Vater Radom ist ein Sohn des leider früh eingegangenen Halbblüters Mahagoni, der als Veredlerhengst einzustufen ist. Der Muttervater von Radom ist Kassius, ein weiterer hochwertiger Nachkomme der herausragenden Zuchtstute Kassandra (a. d. Kassette). Kassius ist ein Sohn des vererbungssicheren Impuls und Halbbruder des Abglanz-Sohnes Kassio, der sehr gutes Springen vererbte. Weiter geht es dann über Erzsand, dessen Abstammung auf den bewegungsstarken und mächtigen Hauptvererber Ararad zurückgeht. Danach dann, wie erwähnt, noch einmal Herbstgold.

Herztänzerin steht deutlich im Typ des Vaters mit deutlichen Reitpferdepoints, langen Linien und sehr guten Grundgangarten mit gewünschter Knieaktion. Herztänzerin's Mutter, die StPr/Prst Herzblüte II ist die Vollschwester der St.Pr./Pr.st./E.St.Herzminze. Herzzaubers Mutter, die StPr/Prst/E.St Herzminze ist dreifach prämiert und vertritt eine der wertvollsten Stutendynastien der Nachkriegszucht: Die €žHerzen aus Panker sorgen seit Jahrzehnten zuverlässig landes- und bundesweit für Siegerhengste, Siegerstuten und Siegerfamilien. Jüngstes Kapitel dieser Trakehner Erfolgsgeschichte schrieb der Publikums- und Kommissionsliebling Herzensdieb als Siegerhengst von Neumünster 2005.

Neben Herzzauber zählt zu Herzminzes Nachzucht das M-Dressurpferd Herzopal v. Tivano, das S-Dressurpferd Hippokrates v. Sokrates und die Hengstmutter Herzflocke II v. Tivano – nach dem Angard-Sohn Herzfunke, der 2008 zwei Köranwärter nach Neumünster brachte, stellte Herzflocke II auch den viel beachteten einzigen gekörten Schiffon-Sohn, Herzglanz. Herzritter v. Le Rouge bewarb sich 2008 um die Gunst der Körkommission.

Herzminzes Vater Radom war schon als Sohn des Mahagoni und Enkel des oft unterschätzten Kassius eine Perle in der Zucht. Der in Österreich gezogene Hengst wurde von Pankers Hausherrn Heinrich Donatus von Hessen in Vielseitigkeitsprüfungen bis Klasse A und Dressuren bis Klasse S geritten.

Herzminzes Mutter Herzröschen dürfte eine der besten Töchter ihrer legendären Mutter sein und zählt – trotz (noch) fehlenden Elitestutentitels – zum Tafelsilber der Nachkriegszucht. Die 1974 geborene Schimmelstute mit der Bewertung 1,2,3/1,1 (Dr. von Velsen) war Ia-Preisträgerin der Landesschau Schleswig-Holstein 1977 und der Bundesschau des Deutschen Reitpferdes Münster-Handorf 1979. Auch bei der Trakehner Bundesschau 1982 in Verden war sie Ia-Preisträgerin, zudem Reservesiegerin und Ib-Preisbrägerin in der Familiensammlung. Herzröschen war Verbands- und Staatsprämienstute, bestand eine Stutenleistungsprüfung und wird im FN-Leistungsstutbuch A geführt.

Zu den 14 Fohlen, die sie in 18 Zuchtjahren brachte, zählen das international erfolgreiche S-Dressurpferd Herzgold v. Radom, die M-Dressurpferde Helios v. Marduc und Honeur v. Rockefeller sowie die samt und sonders mehrfach prämierten zuchtaktiven Töchter Herzmuschel v. Tümmler, Herzkrone v. Schwalbenflug (USA), Herzminze und Herzblüte v. Radom und Hochmeisterin v. Tivano.

Herzröschens Vater Erzsand, ein großer, nobler Schimmel vom Dressurpferdemacher Flugsand und einer Herbstwind-Tochter aus dem Stamm der von Lenski’schen Halbaraberin Elfe, war Siegerhengst in Neumünster, stammte aus der Zucht von Familie Nörenberg, Rothensande, wo er auch seine ersten züchterischen Einsatzjahre verbrachte, bevor er im Gestüt Rumpf/Biebertal segensreich wirkte, und ging nach 4 gekörten Söhnen und 37 eingetragenen Töchtern 16-jährig in die USA. Sein Sohn Diamant hat über einige hervorragende Töchter heute recht großen Einfluss auf die Zucht.

Herzröschens Mutter war Herbstgold, die herrliche abzeichenlose Rappstute mit der makellosen Zuchtbilanz 15/15, Tochter des Totilas und der 1942 noch in Trakehnen geborenen Herbstzeit, Mutter der Beschäler Herbststurm (Hörstein und Dänemark), Hertilas (S-Dressur und Vater des Ibikus), Herzbube (Reservesieger in Neumünster) und Herzkönig (M-Dressur und L-Springen), Großmutter des internationalen Dressurpferdes Hirtentraum.



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